Forum Regio Plus - Alle lieben Fußball

Fußball

Es gibt so ziemlich nichts, worüber wir in unseren Diskussionsrunden zum Forum Regio Plus nicht geredet haben. Zu einem ganz bestimmten Thema kamen wir aber immer wieder zurück, deshalb gehört es hier auch eindeutig auf unsere Seite. Dieses Thema war Fußball. Wir Schweizer lieben Sport, und ganz besonders natürlich auch diese tolle Ballsportart. Hier fassen wir einmal ein paar unserer Gesprächsinhalte zusammen.

Was ist eigentlich so toll an Fußball?

Fußball ist toll, weil es im Prinzip jeder kann. Wir Schweizer sind ja auch sehr begeistert von anderen Sportarten wie Hockey, Ski oder Snowboard. Auch ist uns keine Extremsportart zu abenteuerlich. Aber Fußball ist etwas, was uns mit unseren Nachbarländern und praktisch der ganzen Welt verbindet. Man braucht weder Schnee noch eine besondere Ausrüstung. Ein Ball, zwei Tore, die man auch ganz schnell improvisieren kann und das Spiel kann beginnen. Die Regeln sind leicht verständlich und eigentlich Jedem geläufig. So kann man auch Fußball mit Leuten spielen, wenn diese aus dem Ausland zu Gast sind und man sich verbal kaum verständigen kann. Den Torjubel versteht jeder, da gibt es keine Sprachbarriere. Fußball verbindet und macht viele Menschen einfach glücklich. Schon Zwei- oder Dreijährige spielen mit dem Ball und können sich stundenlang in das Kicken vertiefen.

Man muss es nicht einmal selber können

Die meisten Menschen begeistern sich auf irgendeine Weise für Fußball. Ob aktiv beim Spielen im Verein oder einfach nur zum Spaß mit den Nachbarn oder passiv als Zuschauer. Wenn man sich sonst nichts zu sagen hat und denkt, dass man mit fremden Menschen wenig Berührungspunkte hat, ist Fußball oft ein Eisbrecher. Läuft die WM, EM oder Bundesliga, sitzen alle zusammen und fiebern mit. Welche Mannschaft man dann bevorzugt, ist ein ganz anderes Thema. Fußballfans verstehen sich meist auch ohne große Worte. Inzwischen ist es in der Schweiz auch völlig unproblematisch geworden, auf Fußball zu wetten. Das ist natürlich erst ab 18 Jahren erlaubt, aber das Wissen darum bietet eben auch schon Jugendlichen eine Perspektive, mit denen sie später Geld verdienen können, zum Beispiel während des Studiums.

Fußball spielen ist nicht so teuer wie viele andere Sportarten

Während man für viele andere Sportarten sehr viel Geld investieren muss, um die Ausrüstung zu kaufen und das Training zu bezahlen, ist Fußball sehr kostengünstig. Man kann einfach so in normalen Turnschuhen und einem alten Ball beginnen. So haben es vor allem heutige Star-Spieler aus den Armenvierteln beispielsweise in südamerikanischen oder afrikanischen Ländern geschafft und sind nun gefeierte Multi-Millionäre. Es ist wie ein Traum, der mit Ehrgeiz tatsächlich erfüllbar ist: Als verarmtes Kind haben manche Fußballstars in irgendeinem Slum Dosen gekickt, weil sie nicht einmal einen Ball hatten. Dann wurden sie entdeckt und gefördert. Den Absprung kann theoretisch jeder schaffen. So viele kleine Buben träumen von der großen Karriere als Profispieler. Für wenige geht dieser Traum in Erfüllung, aber Fußball ist ein Hobby, das die Kindheit und Jugend einfach schöner macht. Freunde finden, sich sportlich betätigen, eine sinnvolle Beschäftigung haben, das alleine macht schon glücklich, auch wenn es am Ende vielleicht nicht für den ganz großen Durchbruch reicht.

Fußball sollte noch viel stärker gefördert werden

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass es nicht genug Fußballplätze geben kann. Schon in den Kindergärten sind sie eine sinnvolle Investition. Es ist hinreichend bekannt, dass manche Kinder heutzutage viel schneller zu Übergewicht neigen als früher. Dabei ist es so leicht, Kinder zum Spielen zu motivieren. Man muss ihnen nur Zeit und Gelegenheit geben und darf auch ruhig mit gutem Beispiel voran gehen. Jeder Vater, jede Mutter kann dem Kind diesen Gefallen tun. Alle Kinder und Jugendlichen, deren Eltern hin und wieder mit ihren Kindern gekickt haben, äußerten sich sehr dankbar. Mit solchen einfachen Dingen kann man seinen Kindern eine Freude machen, von denen sie auch noch im Erwachsenenalter zehren. Es geht gar nicht darum, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, sondern um das gemeinsame Erlebnis und die Erinnerungen, die einem keiner mehr nehmen kann. Wer keinen Fußballplatz in der Nähe hat, geht einfach in den Garten oder in den Park. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn es viel mehr echte Fußballplätze gäbe, aber solange das nicht der Fall ist, kann man ruhig improvisieren. Ob das Kind Fußball im Verein spielen will, kann man besprechen.

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